Ziel der orthomolekularen Medizin ist es, die Funktionsabläufe im menschlichen Organismus und damit die Leistungsfähigkeit und das körperliche und seelische Wohlbefinden durch optimale Zufuhr aller dazu benötigten Nährstoffe zu verbessern.

Trotz Nahrung im Überfluss haben heute zunehmend viele Menschen trotz bewußter und ausgewogener Ernährung nachweisliche Defizite an einzelnen Vitaminen und Mineralstoffen, Spurenelementen, Fettsäuren, Aminosäuren und Pflanzenstoffen.

Der Organismus kann aufgrund solcher Defizite nicht mehr optimal funktionieren, es stellen sich zunächst Funktionsstörungen wie z.B. chronische Müdigkeit, Leistungsabfall, Anfälligkeit für Infektionen, Allergien, seelische Verstimmtheit und Vergesslichkeit ein, später werden daraus organische Störungen wie Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, Arthrosen oder Krebs.

Zur orthomolekularen Medizin gehört daher zuerst die individuelle Bestimmung des Nährstoffzustandes, meist mittels Laboranalysen, danach die gezielte Substitution der mangelnden Stoffe durch spezielle orthomolekulare Präparate in Reinstoffqualität.

Neben einer Verbesserung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit bietet die orthomolekulare Medizin damit auch die Möglichkeit einer aktiven und eigenverantwortlichen Krankheitsprävention.

Die österreichische Gesellschaft für Orthomolekulare Medizin (ÖGOM) bietet Ärzten eine umfassende Ausbildung an, in der das nötige Wissen für die Diagnostik und Therapie mit Nährstoffen vermittelt wird. Ärzte, die diese Ausbildung erfolgreich absolviert haben, erhalten ein Diplom der österr. Ärztekammer.